Das Würfelspiel: ein Klassiker mit einer langen Geschichte

Lukas Wagner

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Jeder kennt ihn. Jeder hat sich als Kind dank ihm mit Familienmitgliedern in den Haaren gelegen. Und viele haben ihn auch als Erwachsene oft noch gerne in Benutzung: den Spielwürfel. Dieser kleine Kerl sorgt aber nicht erst seit einigen Jahren für abwechselnd Verzückung und Ärgernis. Die Geschichte des Spielwürfels ist über Jahrtausende zurückführbar. Wir haben für dich einen kleinen Exkurs in die Entwicklung eines der einfachsten und genialsten „Spielzeuge“ für Groß und Klein.

Antike Freuden & keltische Schummeleien

Viele der ersten Funde von Spielwürfeln stammen aus Ländern des Orients. Es gibt frühe Stücke aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. aus dem Irak, Pakistan und Ägypten. Aber auch in den germanischen und keltischen Gebieten haben sich die Bewohner wohl schon die Zeit beim Würfelspiel vertrieben. Andere Länder, in denen Würfel schon früh bekannt waren, sind Indien, Griechenland und natürlich Italien. Wer das Würfelspiel genau erfunden hat, ist daher schwierig festzulegen. Fest steht aber, dass auch damals schon fleißig beim Würfelspiel geschummelt wurde. Denn es wurden Würfel aus diversen Kulturen gefunden, bei denen gewisse Zahlen mit kleinsten Gewichten manipuliert waren. Ein Beweis echter Schlitzohrigkeit.

Des Kaisers kleine Sünden

Zunächst wurden kleine Knochenstückchen für das Würfelspiel verwendet. Diese hatten naturgemäß nur vier Seiten, wobei jeder Würfelseite eine gewissen Augenzahl zugeordnet war. Welche Spiele genau gespielt wurden und welche Regeln zur Anwendung kamen, lässt sich oft nicht mehr genau rekonstruieren. Spannend wäre es daher eine kleine Zeitreise zu unternehmen, um zu wissen, was genau gespielt wurde. Damals wäre es dann auch vielleicht, trotz offiziellem Spielverbot, möglich gewesen, mit berühmten römischen Herrschern die Würfel rollen zu lassen. Denn die adligen Herren, wie Caesar und Kaiser Claudius, waren durchaus passionierte Würfelspieler. Der Würfel wurde im 1. Jahrhundert v. Chr. tatsächlich zu solch einem Allgemeingut, dass er auch den Weg in die Alltagssprache gefunden hat. Das auch jetzt noch verwendete Sprichwort aus dieser Zeit – „Die Würfel sind gefallen“ – kennst du bestimmt auch. Auch jetzt noch wird es verwendet, wenn es keinen Weg mehr zurückgibt

Ein Würfel, unzählige Spiele

Seitdem der Mensch den Würfel im Spiel im Gebraucht hat, werden neue Wege und Möglichkeiten ersonnen, ihn einzusetzen. Mittlerweile gibt es unglaublich viele Spiele, bei denen der Würfel im Mittelpunkt steht. Ob mit nur einem oder mehreren Spielwürfeln –

Brettspielfiguren bewegen sich nicht ohne seinen Einsatz, in Casinos werden gerne hohe Beträge im Würfelspiel verpulvert und ein Wurf entscheidet bei Klassikern wie „Mensch ärgere dich nicht“ über Glück und Frieden zu Hause.

Um Würfelspiele noch spannender zu machen wurden neben den üblichen Augen (beziehungsweise Punkten) auch irgendwann Symbole verwendet. Wer heute eine Spielschachtel öffnet, findet oft Würfeldesigns in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Tiere, Wörter, Farben, Bilder, Monster, Zahlen… es gibt nichts, was es nicht gibt.

Ein Fundus an verschiedenen Formen

Na, wie viele Seiten hat der heutige Standard-Spielwürfel? Richtig, es sind 6 Stück. Vom vierseitigen Knöchelchen, dem langen Stabwürfel bis zum heute noch beliebtesten sechsseitigen Würfel – das Würfelspiel hat eine Vielzahl an verschiedenen Würfeltypen hervorgebracht.  Meistens sind diese mit den Ziffern 1-6 versehen, die Grundfarbe ist Weiß und die Ziffernfarbe Schwarz. Ein ähnliches Design hatten wohl auch die ersten Exemplare der Geschichte. Aber es gibt auch Spielwürfel die weit über das Standardmaß hinausgehen. Hat ein W10 Würfel (W steht für Würfel und 10 für den Typ) schon 10 Seiten, so hat der Weltrekordwürfel unglaubliche 120 Seiten. Zum Spielen eignet sich das fast 100g schwere Design allerdings weniger. Es findet seine Anwendung für mathematische Spielereien.

Auch wenn es einige Spiele gibt für Würfel mit unterschiedlicher Flächenanzahl, so zeigt ein Blick in die Spielboxen unserer Spiele: Die sechsseitigen Spielwürfel sind die Gängigsten.

Das Würfelspiel der Zukunft

Die spannendste Frage zum Schluss: Wie werden wir wohl in Zukunft mit Würfeln spielen? Du siehst: Auch wenn die 6-seitige Grundform sich immer wieder durchgesetzt hat, wird beim Design des Spielwürfels allerhand experimentiert. Der unidice ist dabei für alle Freunde des gepflegten Spieleabends der Würfel der Zukunft. Denn egal welches Spiel du gerne mit Freunden oder Familie spielen willst – der unidice lässt sich dank hochentwickelter Technik schnell und einfach mit unzähligen Symbolen, GIFs und Bildern anpassen. Egal wohin sich das Design des Spielwürfels noch entwickeln wird – der unidice geht mit.

Bild: Eines der auch heute noch beliebtesten Würfelspiele: Mensch ärgere dich nicht. Bildquelle: 2396521 via pixabay.com

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